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2. Geschichte

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Der Name Uetikon tritt in einer Urkunde aus dem Jahre 1263 ersmals auf. Der Dorfname freilich, der von Uotinghofen (bei den Höfen der Uotinger) herzuleiten ist, weist darauf hin, dass die Siedlung noch viel älter sein muss.


Uetikon gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Wädenswil. Die Freiherren von Wädenswil traten die Herrschaft und die Gerichtsbarkeit über das Dorf am rechten Seeufer im Jahre 1287 an den Johanniter-Orden ab. 1408 gelang es Uetikon, sich von der Leibeigenschaft der Johanniter loszukaufen und im Jahre 1549 wurde die Herrschaft Wädenswil dann von der Stadt Zürich käuflich erworben. Von da an bis 1798 bildete Uetikon einen Bestandteil der Landvogtei Wädenswil. Hauptsächlichster Grundbesitzer war seit jeher das Grossmünsterstift in Zürich. Die Helvetik hob die jahrhundertealte Verbindung Uetikons mit Wädenswil auf. Die Gemeinde wurde dem Distrikt Meilen zugeteilt. Während der Mediation gehörte sie zum Bezirk Horgen, seit 1814 zum Oberamt (heute Bezirk) Meilen.


Kirchlich gehörte Uetikon zu Meilen und zählte als fünfte Wacht dieser Gemeinde. Im Jahre 1429 bauten die Uetiker eine Kapelle auf der Rütihalde, dem heutigen Kirchbühl. Der Kaplan von Meilen musste in der neuen Kapelle wöchentlich eine Messe lesen. Weil Uetikon, dessen Bevölkerung inzwischen auf 500 Personen angestiegen war, weit von Meilen entfernt lag und überdies noch abseits liegende Höfe umfasste, entsprach Zürich um 1680 dem lange gehegten Wunsch nach Errichtung einer selbständigen Gemeinde mit eigenem Seelsorger. 1727 wurden der Kirche Emporen eingefügt, 1833 und 1873 fanden Renovationen, 1908 und 1924 Erweiterungen des Kirchenschiffes statt.


Neben Wein- und Ackerbau traten im 19. Jahrhundert Manufakturen auf. Einige Uetiker fanden auch als Schiffleute ihren Verdienst. Die wirtschaftliche Entwicklung war gegen die Mitte des vorigen Jahrhunderts sehr günstig. Im Jahre 1850 wurden verschiedene Strassenbauten durchgeführt. Eine Bahnverbindung bekam Uetikon, wie das übrige rechte Seeufer erst spät, nämlich 1894. 1903 wurde die Meilen-Wetzikon Bahn in Betrieb genommen, welche Uetikon ebenfalls zugute kam.


Im Jahre 1993 zählte Uetikon 3’750 Einwohner, davon rund 500 Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit. Der idyllischen, ländlichen Lage und der Nähe zur Stadt Zürich ist es zu verdanken, dass Uetikon als bevorzugte Wohngemeinde geschätzt wird. Heute wohnen fast 5400 Personen in unserer Gemeinde - ein Beweis für die bevorzugte Lage Uetikons.


Zum Wappen: Das heutige Wappen wurde Mitte der Dreissigerjahre des letzten Jahrhunderts so festgesetzt. Es symbolisiert die Siedlungsstruktur des Dorfes mit dem Langenbaum, der ersten Siedlung am See, den Dorfteilen Gross- und Klein- dorf, die mit dem grossen bzw. kleinen V symbolisiert werden sowie dem Ring, der all diese Dorfteile vereint.






3. Zweite Spalte

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Interessante Geschichte

Hier erfahren Sie in Kurzform mehr über die Geschichte der Gemeinde Uetikon am See und das Hauses "Im Langenbaum"


 Kurzfassung der Geschichte Uetikons


Die ganze Geschichte...

... verfasst von Prof. Dr. Peter Ziegler kann bei der Einwohnerkontrolle Uetikon am See gratis bezogen werden.  
 



4. Weitere Information

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