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Fragen im Zusammenhang mit der Abfallentsorgung, mit Umwelt- oder Naturschutz? Stellen Sie diese dem Umweltsekretariat - sie erhalten eine verlässliche Antwort oder werden an eine kompetente Auskunftsstelle weitergeleitet.


Umweltsekretär:

Frank Lienhard

Tel.  044 922 72 58

Fax. 044 922 72 95

umwelt@uetikon.org

Beachten Sie die Daten der Separatsammlungen auf dem Abfallplan!


Verloren? Kein Problem - hier ist er:


 Entsorgungskalender 2012


Sie wissen nicht WO WAS entsorgt wird? Das Entsorgungsbrevier gibt Ihnen Antwort:


 Entsorgungsbrevier

Abfallgebühren 2012
Benutzen Sie die rechte Maustaste, um dieses Dokument sofort zu speichern Abfallgebühren    
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2010 - das internationale Jahr der Biodiversität, Heimat in der Vielfalt

Ein Tag nachdem auf internationaler Ebene das Jahr der Biodiversität eröffnet wurde, lancierte auch Bundesrat Moritz Leuenberger am 12. Januar in Bern im Beisein der wichtigsten Akteure das Projekt auf Landesebene. Zur Stunde der Wahrheit werden sich in Japan im Herbst 2010 mehr als 190 Staaten versammeln, um Rechenschaft darüber abzulegen, welche Anstrengungen sie für den Erhalt der Biodiversität unternommen haben.

Den Begriff "Biodiversität" prägte der amerikanische Wissenschaftler Eduard O. Wilson. Der Fachausdruck, der etwa mit "Biologische Vielfalt" oder "Naturvielfalt" übersetzt werden kann, bedeutet soviel wie das Leben, das uns in all seinen wunderbaren Formen umgibt. Es ist die Genetische Vielfalt innerhalb der Arten mit ihren unzähligen Unterarten, Ökotypen, Populationen und Individuen, der Reichtum der Arten (weltweit auf rund 14 Millionen und in der Schweiz auf 70‘000 Arten geschätzt) und die Mannigfaltigkeit der Ökosysteme (z. Bsp. Trockenwiesen, Gärten in der Stadt, Wälder, usw.).

Die Biodiversitätskonvention, am Erdgipfel im Juni 1992 in Rio beschlossen, verpflichtet die Staaten zum Schutz der Biodiversität, zur Nachhaltigkeit der Nutzung ihrer Teile und zur gerechten Teilung von Vorteilen aus der Nutzung der genetischen Vielfalt. Obschon das Abkommen seit 1994 auch für die Schweiz verbindlich ist, wurden die Aufgaben lange Zeit vernachlässigt. Die Schweiz führt die längsten Roten Listen an von allen Ländern der OECD. Bei uns sind mehr als 70 Prozent der Reptilien und Amphibien selten oder gar vom Aussterben bedroht. Erfreulich hingegen ist, dass die Alpen, diese riesige Natur- und Kulturlandschaft im Herzen Europas als Ökoregion mit aussergewöhnlicher Artenvielfalt weltweit anerkannt wird. Obwohl nur 13,7 % der Fläche des Alpenraums in der Schweiz liegen, machen sie doch 60 % unserer Landesfläche aus. Dieser Reichtum unserer Heimat ist für den Erhalt der Biodiversität bedeutend. Deutlich hebt sich auch der Biolandbau von der konventionellen Landwirtschaft ab: Zahlreiche Vergleichsstudien über den Einfluss konventioneller und biologischer Anbausysteme belegen, dass sich der Biolandbau positiv auf Flora und Fauna auswirkt. Biobetriebe haben je nach Höhenlage zwischen 46 und 72 % mehr naturnahe Flächen und beherbergen 30 % mehr Arten und 50 % mehr Individuen als nicht-biologisch bewirtschaftete Betriebe (Quelle: FIBL, Forschungsinstitut für biologischen Landbau, http://www.argumente.fibl.org/)


Auf nationaler Ebene beteiligen sich am Internationalen Jahr der Biodiversität zahlreiche Partner mit verschiedensten Angeboten. Startevent war sozusagen der NATUR-Kongress an der NATUR Messe in Basel mit dem Thema "Biodiversität - unsere Zukunft" (11.- 14. Februar). Die Tage der Artenvielfalt des SVS/BirdLife Schweiz vom 28. Mai bis 13. Juni, die 10‘000 Aktionen des WWF sowie die Tour der "Arche der Biodiversität" von Pro Natura. Zusammengefasst finden sich alle Veranstaltungen unter http://www.biodiversität2010.ch/.



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